V E N E Z U E L A 1994

Nationalflagge





Informationen ueber Venezuela

Klima

Durch die Lage des Landes herrscht in den meisten Gebieten das ganze Jahr hindurch ein tropisch heisses Klima. Die Durchschnittstemperatur betraegt dabei rund 27 Grad und liegt einzig von Dezember bis Februar leicht darunter.

Das Jahr kann man in eine Trocken- und eine Regenzeit einteilen. Die Regenzeit (der Winter (invierno)) dauert von Mitte Mai bis Ende Oktober. Dabei kann es jeden Tag zu heftigen Regenschauen kommen und bei einer Luftfeuchtigkeit von teilweise ueber 90 % wird das Reisen ziemlich anstrengend (wie ich aus eigener Erfahrung nur bestaetigen kann). Eine Ausnahme bildet aber der noerdliche Kuestenstreifen und die Isla Margarita, wo es das ganze Jahr ueber recht trocken ist.

Waehrend der Zeit von Anfang November bis Mitte Mai gibt es dann die Trockenzeit (den Sommer (verano)), in dem auch die Trinkwasserversorgung knapp werden kann. Von den Hoehenstufen her betrachtet kann man eine Dreigliederung vornehmen: die heisse Stufe (tierra caliente) bis zu einer Hoehe von 1000 m weist eine Durchschnittstemperatur von ueber 26 Grad auf. Sie findet man an der Kueste, im Becken von Maracaibo, dem Dschungel von Suedvenezuela und in den Llanos; die gemaessigte Stufe (tierra templada) erstreckt sich von etwa 1000 - 2500 m und dominiert im Hochland der Gran Sabana, in den Andenauslauefern und zum Teil in der Kuestencordillera bei Caracas mit Temperaturen von 17 bis 24 Grad; schliesslich gibt es noch die kalte Stufe (tierra fria), ab einer Hoehenlage von 2500 m in den Hochlagen der Anden.

Land & Geographie

Venezuela liegt im Norden von Suedamerika zwischen dem Aequator und der Karibik und hat eine Gesamtflaeche von 917.000 km2, was beinahe der dreifachen Flaeche von Deutschland entspricht. Begrenzt wird das Land im Westen von Kolumbien, im Sueden von Brasilien und im Osten von British Guyana.

Grob einteilen laesst sich Venezuela in fuenf Landschaftstypen: die Kuestenkordillere des Nordens, das Becken von Maracaibo, die Cordillera de Mèrida im Westen, das Tiefland der Llanos del Orinoco und das Hochland von Guyana im Suedosten. Die Kuestenkordillere geht ueber von den Auslauefern der Cordillera de Mèrida im Westen bis zur Halbinsel Paria im Osten des Landes. Grob laesst sich diese wiederum in ein kuestennahes Gebirge, die Serranìa de la Costa und ein kuestenfernes Gebirge, die Serranìa del Interior unterteilen. Ersteres trennt wiederum die Gebirge um die Hauptstadt Caracas vom Kuestenstreifen El Litoral mit zahlreichen Badestraenden, die den Caraquenos zur Naherholung dienen. Mit dem Cerro El Avila befindet sich im Kuestengebirge auch der "Hausberg" von Caracas. Die Serrania del Interior ist dagegen weit niederer und bildet den Uebergang zu den LLanos weiter im Sueden. Die Cordillera de Mèrida hat schneebedeckte Gipfel und erreicht dort mit dem Pico Bolivar (dem hoechsten Berg Venezuelas) stolze Hoehen von 5.007 m. Das Gebirge erstreckt sich ueber eine Laenge von 400 km und hat neben Gipfeln auch noch saftiggruene Taeler und terrassenartige Hochplateaus zu bieten. Die noerdlichen Auslauefer der Anden oeffnen sich nun hin zum Maracaibobecken mit dem 13.000 km2 grossen Lago de Maracaibo, mit riesigen Oelvorkommen, die stark ausgebeutet werden. Im extremen Kontrast von der bohrturmdurchsetzten Gegend stehen die unendlich weiten LLanos del Orinoco. Der Grossteil der Gegend liegt unter 200 m und wird von Fluessen wie dem Rio Orinoco, Rio Manapire oder Rio Apure durchflossen. Im Sueden geht die Region in immergruenen Regenwald Richtung Brasilien ueber. Besonders beeindruckend ist das im Suedosten liegende Hochland von Guyana, das Teil des ehemaligen Guyanaschildes ist. Durch Erosion stehen heute nur mehr die Tafelberge (sog. Tepuys), mit einer besonders eigenstaendigen und noch wenig erforschten Flora und Fauna.

Bevoelkerung

Heute stellt sich die Bevoelkerung Venezuelas als eine Mischung von indianischen, afrikanischen und europaeischen Menschen dar. Die Ureinwohner Venezuelas, die Indigenas, stellen mit rund 140.000 Menschen heute nur mehr etwa 1 % der Bevoelkerung dar. Durch den Beginn der Erdoelfoerderung kam es zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu starker Zuwanderung. Heute leben etwa drei Viertel der Bevoelkerung in den grossen Staedten in Kuestennaehe. Vor allem Caracas hat immer noch starken Zuwachs aufzuweisen. Das erkennt man auch bei den Bevoelkerungsangaben. Offiziell leben dort vier Millionen Menschen, Schaetzungen gehen aber von bis zu sechs Millionen aus - Genaueres weiss man nicht. Durch den enormen Zuzug zu den Staedten kommt es natuerlich auch zu Arbeitslosigkeit und Wohnunsnot und zur Vergroesserung der Slums. Trotzdem haelt Venezuela vor allem auch dank des Oels den hoechsten Lebensstandard in ganz Suedamerika. Wobei es sehr grosse Unterschiede bei den Einkommen gibt und vor allem die Minderheiten davon nur sehr wenig profitieren. 1994 lebten in Venezuela 18 Millionen Menschen, fuer das Jahr 2000 wurde eine Bevoelkerung von an die 25 Millionen prognostiziert.



Meine Tour (in Wort und Bild)

Die Entscheidung nach Venezuela zu fahren, wurde schon etwa ein halbes Jahr davor getroffen und dafuer moechte ich Mario Hoffmann danken, der mich mit seinen Erzaehlungen und einem ca. 15 cm hohen Photostapel bei zwei Bier in wenigen Stunden ueberzeugt hatte. Zu der Zeit war ich gerade mit Hannes beim Zivildienst in Salzburg und damit war fuer die letzten 150 Tage Feuerwehr auch schon eine Motivation gefunden. Zusaetzlich bahnte sich in der Zeit auch ein Aufleben des Kontaktes zu Silvia an, die sich schliesslich auch entschlossen hatte, mich zu begleiten, obwohl sie zu der Zeit eigentlich mit ihrem damaligen Freund bereits in Inschbrukk lebte und studierte. So vergingen die Tage und schliesslich ging's los von 28. Juli bis 27. September 1994 auf die Venezuelatour 1994. Nach wie vor und viele Reisen und Erfahrungen reicher ist es fuer mich die schoenste Zeit meines Lebens gewesen und weckte diese Reise eine nicht naeher zu begruendente Sehnsucht nach Suedamerika.

Ueber den Atlantik ging's mit Lauda-Air nach Miami und von dort noch mit der AA (America Airlines) weiter nach Caracas. Die ersten Eindruecke sind noch so frisch wie gestern, denn als ich aus dem Flieger in den Rollway trat, schlug mir eine Brise schwuelster Luft entgegen und das um 22:30 Uhr. Ich wurde dann aber sogar von Freunden von Mario abgeholt, die mich mit dem Auto nach La Guaira brachten, wobei gleich nach dem Flughafen ein Erschossener neben seinem Auto in seinem Blut lag. Im Hotel und Zimmer angekommen, dachte ich mir zugegebenerweise schon zuerst einmal, was ich denn jetzt eigentlich hier mache! Doch diese Ueberlegung waehrte nur bis zum naechsten Morgen, denn an dem ging's auch schon fuer den ersten Tag mit dem Bus nach Caracas in die Haupstadt. Dort gab ich mir gleich einmal den Parque del'Oeste, eine tolle Gruenanlage in der man gleich vergessen konnte, dass man sich in einer Sechs-Millionen-Metropole befindet.

Caracas in der Abenddaemmerung

Den Resten der Reisefuehrer von Mario war klar zu entnehmen, welche (wenigen) Stadtteile man sicher betreten konnte und so hielt ich mich dann auch daran und war vor allem in der Sabana Grande unterwegs. Auch zu ersten Sprachhuerden kam es, denn schon ab dem Airport ist man rein auf Spanisch angewiesen und kommt man mit Englisch nicht mehr weiter.

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Am zweiten Abend hielt ich mich dann wieder in La Guaira auf und kam auch gleich mit ein paar Venezolanos in's Gespraech. Das endete jedoch dann nicht so ganz, wie ich mir das gedacht hatte, wollten sie doch, dass ich ihnen gleich ein Bier ausgebe. Das war auch bald einmal geklaert und leider mitunter recht anstrengend, dass man oft als superreich eingestuft wurde und viele Einheimische einen direkt auf "Dollar" ansprachen. Dem war leider nie ganz beizukommen, wobei ich es bis zu einem gewissen Punkt versteh', aber trotzdem konnt' ich mich daran nicht wirklich gewoehnen. Doch nach drei Tagen hatte ich genug vom Ort Macuto und dem El Litoral und machte mich mit dem Bus auf Richtung Osten bis zur Laguna de Tacarigua und das war dann auch schon das naechste einpraegsame Erlebnis. Denn der Bus liess mich aussteigen und ich wusste einfach nicht genau, wo ich jetzt war und so ging ich halt einmal drauflos mit meinem 20-Kilo-Rucksack. Der Haken war nur, dass es circa sechs Kilometer zu gehen waren und das natuerlich in der Mittagszeit. Irgendwann erreichte ich dann mehr tot als lebendig den Ort Laguna de Tacarigua. Meine Recherchen brachten mich schliesslich zu einem Hotel, das ein ausgewanderter Weissrusse betrieb und der zum Glueck fuer mich ein Zimmer hatte. Danach gleich das naechste Erlebnis, mein Einkauf in einem kleinen Geschaeft endete mit platanos (Kochbananen, einem Gemuese in Venezuela), die ich aber als Essbananen gekauf hatte. Doch Gott sei Dank waren das der Erlebnisse genug, denn ab jetzt war's nur mehr laessig. Im Hotel lernte ich ein paar aus Graz kennen - Ulf und Karin, mit denen ich dann eine Zeit weiterreiste und die Lagune samt braunen Pelikanen und zwanzig Zentimeter grossen Krabben, sowie einem Traumstrand entschaedigten einen natuerlich fuer vieles.

Nachdem sich die Grazer halbwegs gefangen hatten, ging's bald weiter entlang der Nordkueste Richtung Westen, wo unser naechstes Ziel Cumana war. Im Vergleich zu den trubeligen Staedten Barcelona und Puerto La Cruz ist die Stadt vergleichsweise ruhig.

Cumana at sunset

Nach Cumana ging's nun weg von der Kueste und hinein ins Land Richtung Caripe, einer kleinen Stadt im Nordosten von Venezuela. Unser Ziel hier war zunaechst die Cueva del Guàcharos, eine Hoehle, die von Tausenden der sogenannten Fettschwalme bewohnt wird. Diese Voegel sind nachtaktiv und somit am besten morgens und abends zu beobachten. Sie haben ein hervorragendes Orientierungssystem entwickelt, mit dem sie sich fledermausaehnlich in der Hoehle hervorragend zurechtfinden. Frueher wurden sie zur Fettgewinnung genutzt, stehen heute jedoch unter Naturschutz. Nach der Hoehle machten wir tags darauf unsere erste laessige Bergtour, klarerweise ohne ortskundigen Fuehrer:

Von Caripe ging's weiter mit einer Uebernachtung in Maturin zum naechsten Hoehepunkt, mitten zum Delta des achtgroessten Flusses der Welt, des Orinoco, nach Tucupita. Hier wollten wir unbedingt auf einem der zahlreichen Flussarme eine Bootstour machen, was uns nach zaeh gefuehrten Verhandlungen auch gelang:

Tucupita und Orinocodelta

Nach der Zeit im Orinocodelta ging unsere Tour weiter ganz in den Sueden des Landes, in eine ganze spezielle Landschaft, die sogenannte "Gran Sabana". Diese Region im Suedosten von Venezuela bildet mit Gesteinsformationen mit einem Alter von bis zu zwei Milliarden Jahren mit die aeltesten Teile der Welt. Gepraegt wird diese Gegend von den von den Einheimischen Tepuys genannten Tafelbergen. Unser Weg fuehrte uns mit dem Bus nach Sueden, zunaechst ueber das Goldgraeberstaedtchen Tumeremo. In dieser Region und auch weiter im Sueden hin ist Goldsuche und -abbau nach wie vor einer der wichtigsten Wirtschaftszweige, was man auch an der hohen Militaerpraesenz merkt. Nach unserem Stop in Tumeremo ging's weiter mit dem Bus durch eine wunderbare Landschaft die von Savanna gepraegt ist und immer wieder den Blick freigibt auf die Tafelberge, bis hin nach St. Elena. Das liegt nur mehr 17 km von den Grenze zu Brazìl entfernt. Hier stellte sich nun fuer uns die prizipielle Frage, was zu tun das Bessere sei, als uns Rainer vor die Fuesse lief. Da wir sahen, dass er einen Jeep hatte, .......

... fragten wir ihn, wohin er fahrt und kamen so mit ihm fuer eine Woche Abenteuer in den Ort El Pauji, circa achtzig Kilometer westlich von Santa Elena. Dort konnten wir sechs Tage in seinem Haus bleiben und auf seiner Terrasse unsere hamacas (Haengematten) aufhaengen. In der Folge erlebte ich dort eine unheimlich relaxte Zeit, und die Idee des Aussteigens wurde mir klar vor Augen gefuehrt. Hier in El Pauji leben nur rund 200 Leute, davon sind die meisten ausgestiegen, ich kann's verstehen. Hier die Bilder:

El Pauji und der venezolanisch-brasilianische Tieflandregenwald

Aber leider vergeht auch eine Woche in El Pauji viel zu schnell, so dass wir von Rainer und seiner Frau Abschied nahmen und ueber Santa Elena mit dem Bus bis nach Ciudad Bolivar, einer recht grossen Industriestadt am Orinoco fuhren. Hier trennten sich nun die Wege von Robert und mir, sowie Ulf und Karin. Da die beiden weiter nach Kolumbien wollten, blieben sie erst einmal hier, um ordentlich zu relaxen, waehrend Robert und ich unseren Trip vom Osten des Landes quer durch den Staat bis in die Anden im Westen starteten. Dabei nahmen wir zunaechst einen Bus nach Puerto Ayacucho, wo wir aber nur einmal uebernachteten. Tags darauf ging's bereits weiter zurueck in den Norden Richtung San Fernando de Apure. Diese Region, die sogenannten LLanos, eine riesige Tieflandebene waren waehrend unseres Aufenthalts, der Regenzeit komplett ueberschwemmt, was uns einige abenteuerliche Flussueberquerungen mit Autofaehren bescherte. Schliesslich organisierten wir uns einen Halbtagestrip auf einer der hiesigen 'Hato's', den Farmen und waren Birdwatching. Dabei konnten wir jedoch auch zahlreiche Wasserschweine beobachten. Diese heissen jedoch nur Schweine und sind in Wirklichkeit die groessten Nagetiere der Welt. Echt laessig war es, zumindest durch das Objektiv in die Augen der Orinocokrokodile zu blicken.

Nach dem Aufenthalt im Tiefland war es Zeit fuer einen der naechsten Hoehepunkte meiner 94er-Tour und so ging's in die Anden. Die Anreise erfolgte schon ueber die mit bis zu 4000 m hohe hoechste Bergstrasse von Venezuela durch die sogenannten Paramos, bis wir schliesslich Mèrida erreichten. Hier hatten wir zunaechst doppelt Pech: erstens war die 'El Telèferico', die hoechste Seilbahn der Welt ausser Betrieb. Mit ihr kann man von Mèrida auf ueber 5.000 m Hoehe in weniger als einer Stunde fahren. Zweitens erwischte mich erstmals bei solchen Reisen irgendein Bakterium eiskalt, so dass wir vier ganze Tage nur in unserem Zimmer herumlagen. Erst nach einer Untersuchung im oertlichen Krankenhaus (gratis!) und intensiver Antibiotikabehandlung kamen wir wieder auf die Beine, so dass wir doch noch eine legendaere Bergtour zur Laguna Coromoto machen konnten, auf der wir halt auch wieder eingeregnet wurden. Dafuer entlohnte uns der Wald und die Bambuswaelder dafuer um ein Vielfaches.

Im Anschluss ging's weiter ueber Valera und Maracaibo zurueck an die Nordkueste - unser Ziel war die Kuesten- und fruehere Hauptstadt Coro. Robert und ich besuchten von hier aus die Medanos de Coro, rund dreissig Meter hohe Wanderduenen auf der Halbinsel Paraguanà, und fuhren einige Male an die Straende der Nordkueste.

Szenen in Coro

Nach Coro setzten wir die Reise nach mittlerweile fast fuenf Wochen wieder nach Westen fort und stoppten kurz bei Chichiriviche, von wo's per Boot auf die dort vorgelagerten kleinen Inseln fort. Dort blieben wir ueber eine Nacht auf der Cayo Sombrero, einer kleinen Trauminsel: weisser Sandstrand, Palmen, Korallen und viele Einheimische, die diese kleinen Eilande genauso nutzen. Von hier aus ging's dann zurueck in die Hauptstadt Caracas um dort Silvia abzuholen, die fuer die verbleibenden vier Wochen nachgeflogen kam.

Nach Silvia's geglueckter Ankunft und Eingewoehnungsphase, versuchten wir unseren Segeltrip vor der Nordkueste zu organisieren. Das stellte sich jedoch als schwieriger heraus als vorerst angenommen, denn irgenwie entsprachen die Angebote die wir ausfindig machten nicht wirklich unserem Budget. So entschlossen wir uns schliesslich vor Ort unser Glueck zu versuchen und fuhren mit dem Bus erneut die Westkueste entlang bis ins kleine Fischernest Santa Fe. Dort kamen wir gegen Abend an und fanden ein nettes Hotel direkt am Strand, hatten jedoch vorerst noch immer keine Moeglichkeit zum Segeln. Bis im Vorbeigehen Jurek unser Gespraech mithoerte und sich als Skipper vorstellte, der immer wieder sein Boot fuer ein, zwei Wochen vermietet. Wie sich weiter herausstellte, ist er auch genau der Mann gewesen, der bereits mit Mario, der ein halbes Jahr vorher hier war, segeln war. Dazu ein paar Impressionen ...

Santa Fe und Segeln

Noch beim Segeln nahmen ich am letzten Abend Abschied vom Grazer Robert, der wieder in die Heimat fliegen durfte. Silvia und ich machten uns dagegen auf, um ein zweites Mal den Nordosten von Venezuela zu besuchen. Zunaechst ging's mit dem Bus wieder nach Ciudad Bolivar und dann nochmal in die phantastische Landschaft der 'Gran Sabana'. Diesmal gingen wir das ganze jedoch langsamer an und besuchten einige der Wasserfaelle, der sogenannten 'Meru's', auch hier ein paar Bilder ...

Impressionen aus der Gran Sabana

Nach meinem zweiten Trip in die Gran Sabana ging's relativ direkt zurueck nach Ciudad Bolivar und von hier in einer Tagesfahrt quer durch das Zentrum Venezuela's bis nach Maracay. Nach einer Uebernachtung wollten wir zu allerletzt noch die Gegend des Nationalparks Henry Pittier erkunden. So ging's auf einer abenteuerlichen Busfahrt und einer Passtrasse in das an der Kueste liegende Oertchen Choroni. Hier blieben wir noch gute fuenf Tage und genossen das nahende Ende der Tour an der sehr schoenen Playa Grande. Das ist ein wirklich genialer Strand aus hellem Sand, der jedoch etwas verschmutzt ist. Wie ueberhaupt die Venezolanos keinen Bezug zu Muell haben und ihn einfach ueberall entsorgen. Von hier aus machten wir noch eine kleine Wanderung in die Gegend:

Bananas bei Choroni

Und das war's dann! Von Choroni aus ging's nur mehr zurueck fuer ein paar abschliessende Tage in die sicheren Stadtviertel der "Gran Sabana" im Zentrum von Caracas. Einige Einkaeufe wurden noch erledigt und schliesslich nach insgesamt 62 Tagen ging's wieder zurueck Richtung Europa und dann auch erstmals nach Innschbrukk zur Uni. Zusammenfassend muss ich sagen, dass Venezuela der Hit schlechthin ist und mir leicht fuer zwei weitere Monate ein Programm einfallen wuerde. Generell bietet es nicht zuletzt auch aufgrund seiner Groesse zahlreiche unterschiedliche Lebensraumtypen von karibischen Straenden bis zu Hoehen von 5000 m und tropischem Regenwald. Die Erfahrungen mit den Venezolanos waren ueberwiegend positiv und kulinarisch ist das Land ebenfalls top. Seitdem bin ich ein grosser Suedamerikafan und mal sehen, wahrscheinlich geht's 2002 dann nach Ecuador! In diesem Sinn kann ich jedem das Land nur empfehlen.







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